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Tipps und Tricks| Fotobuch

Tipps und Tricks

Hilfreiche Tipps, um ein Fotobuch zu gestalten

Bilderalben mit Klebstoff und Fotoecken herzustellen, macht Spaß. Eine Alternative zum selbst gebastelten Album ist ein Fotobuch, das man mit eigenen Bildern bestückt, layoutet und dann von einem Bilderservice drucken lässt. Jeder Fotohändler informiert gerne über die Angebote.

Ein solches Fotobuch kann man ganz nach eigenen Wünschen am Computer entwerfen. Zu diesem Zweck bieten die Hersteller leicht bedienbare Softwares an. Das Resultat wird in Form einer Datei gespeichert, diese wiederum brennt die Software auf eine CD, die beim Fotohändler abzugeben ist. Bereits nach wenigen Tagen hält man dann das fertige Fotobuch in Händen. Auf diese Weise ist ein Kunstwerk erhältlich, so als hätte man einen eigenen Kleinverlag. Damit es wirklich professionell aussieht, helfen einige bewährte Tipps.

Vorbereitung

  • Theoretisch lässt sich ein Fotobuch in Minutenschnelle gestalten. Denn wie erwähnt sind die entsprechenden Softwares leicht bedienbar. Doch sollte man besser etwas Zeit einplanen, um sich einzuarbeiten und dann das Buch mit Liebe zu gestalten. Das ist besonders wichtig, wenn es zu Geburtstagen, Hochzeiten oder Weihnachten verschenkt werden soll.

  • Die Bilder herauszusuchen, ist mit Verwaltungsprogrammen wie Photoshop Elements kein Problem. Hier kann man Bilder nach Personen, Orten oder Anlässen filtern, zudem sind sie mit bis zu fünf Sternchen bewertbar. Die Auslese lässt sich dann in einer temporären Sammlung unterbringen. Wenn kein Verwaltungsprogramm installiert ist, kopiert man die Lieblingsbilder einfach in einen eigenen Ordner. Einige Hilfen dazu gibt der der Tipp "Foto-Bücher aufregender gestalten", der im Archiv zu finden ist.

  • Auch Flugtickets oder Kindergemälde können verwendet werden, wenn man sie zuvor einscannt.
 



Um die Bilder auszusuchen, darf man sich viel Zeit nehmen.



Auch gescannte Eintrittskarten oder Flugscheine können ein Ferienalbum verschönern.
 


Auswahl

Vielfach werden Bilder einfach chronologisch angeordnet, was etwa bei einem Jahrbuch auch sinnvoll ist. So ein Schema F ist aber nicht immer angebracht, vielmehr darf man spielerisch vorgehen. Wenn das Layout gelungen ist, bereitet man dem Betrachter bei jedem Umblättern eine Überraschung.

  • Helle Fotos wirken angenehmer als dunkle. Daher sollten sie bevorzugt verwendet werden.

  • Wird ein Buch beispielsweise mit den schönsten Blumen- oder Makroaufnahmen gefüllt, sollten sie farblich zueinander passen. Chronologie, Aufnahmeort und andere sachliche Kriterien darf man ruhig einmal vergessen und nur mit Formen und Farben experimentieren.

  • eines der beiden Extreme ist wünschenswert: weder gewohnheitsmäßige noch wahllose Bilderfolgen. Im besten Fall erzählt man mit einigen Fotos eine Geschichte. Der Erzählfaden kann von einem fernen zu einem nahen Blickwinkel wechseln, den Generationen einer Familie folgen oder ganz schlicht zeigen, wie sich der Alltag beim Zelten abspielte.

 



Wenn man eine willkürliche Zusammenstellung vermeidet, fallen besondere Fotos besser auf.




Gerade wer im Urlaub nicht dabei war, wird eher von kleinen Bildergeschichten angesprochen.

 


Gestalten

  • Bei mehreren Porträts ist die Blickrichtung wichtig. Schlecht ist, wenn zwei Gesichter auf einer Doppelseite voneinander abgewendet sind.

  • Fotos dürfen nie gequetscht wirken, stattdessen sollte man den Platz großzügig nutzen.

  • Der Abstand eines Fotos zur Mittelfalz ist größer als der Abstand zur Außenseite einer Buchseite.

  • Wichtige Bildelemente dürfen nicht in der Mittelfalz liegen.

  • Es ist vergnüglich, mit den Grafiken, Farben und Layouts einer Fotobuch-Software zu spielen. Doch sollte man letztendlich ein möglichst harmonisches Arrangement treffen.

 

 




Alt und Jung blicken sich an. Gerade auf Doppelseiten sind solche Gegenüberstellungen beliebt.




Der Abstand zur Innenfalz sollte größer sein als zum Rand.

 

 

Viel Freude mit dem eigenen Fotobuch!
 
 

 

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