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Tipps und Tricks Belichten lassen oder drucken? Ein Foto mag am Monitor noch schön aussehen, das Druckergebnis kann aber erschreckend schlecht sein. Wenn die schönsten Erinnerungen so aufs Papier kommen, kann das den heimischen Fotodruck verleiden. Glücklicherweise erlebt man so böse Überraschung kaum bei Aufnahmen, die vom Belichtungsservice kommen. Der erste Grund ist: Gewöhnlich stellte man den Belichtungsauftrag mit einer Bestellsoftware zusammen. Diese warnt den Benutzer, wenn ein Foto zu klein ist, um beispielsweise in Postergröße noch ansehnlich zu wirken. Doch es gibt noch einen weiteren: Die Bildpunkte eines Digitalotos werden besser verwertet.
Darf's noch etwas mehr Pixel sein? Es dürfte bekannt sein, dass Digitalfotos aus vielen winzigen Bausteinen bestehen, den so genannten Pixel. Dies ist das Material, aus dem alle Endgeräte wie etwa Monitore, Drucker oder Beamer schöpfen. Jedes Gerät benötigt eine verschieden große Anzahl von Pixel, damit es ein Bild ansehnlich darstellen kann. Bei einem Monitor erscheint ein Bild in DIN A5 noch schön aufgelöst, während es im selben Format unter Umständen grob gedruckt wird. Das ist kein Wunder: Ein Monitor benötigt nur etwa 96 dieser Bausteine pro Zoll, um dem Auge klare Umrisse und weiche Farbverläufe vorzusetzen. Ein Tintenstrahldrucker ist anders gebaut, er muss weiche Übergänge aus unzähligen kleinen Tintentröpfchen erzeugen, was weitaus schwieriger ist. Für ein befriedigendes Resultat benötigt er 200 bis 300 Bildpunkte pro Zoll, die sich nochmals in feine Tröpfchen aufteilen, die insgesamt etwa 1.200 Druckpunkte pro Zoll erfordern.
Ob ein zu druckendes Bild dieser Anforderung entspricht, verrät eine Gleichung: Man nimmt beispielsweise die Seitenlänge und rechnet:
(Längsseite in Pixel / Druckauflösung in dpi) × 2,54 = mögliche Länge des belichteten Fotos in Zentimeter.
dpi steht für dots per inch, also Bildpunkte pro Zoll, angesetzt ist eine gute Druckauflösung von 300 dpi. Und warum die 2,54? Um die Einheit Zoll in Zentimeter umzuwandeln, muss das Ergebnis in der Klammer mit 2,54 multipliziert werden, denn ein Zoll entspricht 2,54 Zentimeter.
Wenn ein Foto beispielsweise 1.200 Pixel lang ist, könnte es im Format 9 mal 13 Zentimeter belichtet werden: (1.200/300) × 2,54 = 10,16. Es würde auch noch für das Format 10 mal 15 Zentimeter reichen, wenn man auf einen optimale Qualität verzichtet.
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