
 NEW TALENT Award Zu unserem 250. Firmenjubiläum (2006) haben wir - als der älteste Kamerahersteller der Welt - anläßlich dieses großen Geburtstages erstmals den mit 5.000 € dotierten NEW Talent Förderpreis gestiftet. Der New Talent Award geht nun jährlich an junge, aufstrebende Fotografen(innen), die mit einem sehr individuellen Ansatz und hoher Ausdruckskraft überzeugen können. Dieser Preis wird in Kooperation mit der Zeitschrift fotoMAGAZIN verliehen, wobei die Kandidaten-Auswahl vom Fachautor und Experten Manfred Zollner (DGPh), dem stellvertretenden Chefredakteur des fotoMAGAZINs getroffen wird. Sehen Sie hier die Award-Siegerin 2009 | | In diesem Jahr wurde Marina Biederbick mit Ihrer Arbeit "Sweet Spots" zur New Talent Award Preisträgerin gekürt. Die in Bamberg geborene und in Höchstadt a.d. Aisch aufgewachsene Marina Biederbick beendet mit dieser Arbeit 2009 ihr Bachelorstudium an der Fachhochschule München im Fachbereich Fotodesign erfolgreich. |  |  |  |  | | | | | Der Begriff „Sweet Spot“ bezeichnet einen Bereich mit optimaler Wirkung und kann auf alle Bereiche des Lebens und der Technik angewandt werden. Bezüglich der Fotografie umfasst er sowohl die optimale Schärfe als auch die optimale Wirkung eines Bildes auf den Betrachter. Nur selten wird die beste Wirkung von gewohnten Ansichten eines Ortes erreicht. Die zwölfteilige Arbeit „Sweet Spots - Frankfurt“ zeigt deshalb auch unbekanntere Seiten der Metropole am Main. Allen Fotografien gemeinsam ist die selektive, schräg im Bild liegende Schärfe durch Verschwenken (Tilten) des Objektivs, wodurch große Bildbereiche in Unschärfe verschwimmen. Verstärkt wird die unwirkliche Anmutung der Aufnahmen durch verschiedene Lichtstimmungen der Blauen Stunde. Die Stadt wird zum miniaturisierten Legoland, der selektive Fokus akzentuiert scheinbar Belangloses wie einen Gebäudetrakt im Heizkraftwerk oder ein Hochhaus in der Skyline. Ansichten einer Stadt, die man mit dem blosen Auge so nicht sehen kann. |  | | Weitere Bilder & Infos auf www.marinabiederbick.de www.fotomagazin.de | Sehen Sie hier die Award-Siegerin 2008: Ein Wort. Damit fängt meist alles an. Ein Wort wie Utopie zum Beispiel. Der Begriff landet im Notizbuch von Steffi Klenz und beginnt dort ein Eigenleben. Neue Wörter gesellen sich hinzu. Ideen, aus denen komplexe Gedankenkonstrukte werden und sich Fragen formieren. Wie ist das zum Beispiel mit der Utopie der Stadt? Wessen Utopien werden hier umgesetzt? Oder: Wann wird eigentlich ein Haus zum Heim und umgekehrt....mehr... www.steffiklenz.co.uk Serie "A Scape" klein.jpg/$file/dagenham heathway 01 (a scape)klein.jpg) Serie "Non such"   Sehen Sie hier die Award-Siegerin 2007: Wenn die Nacht kommt, wird die Architektur manchmal erst vollends zur gebauten Skulptur, isoliert der schwere Mantel der Dunkelheit die Gebäude von ihrer umgebenden Stadtstruktur und individualisiert sie. Bestrahlt durch künstliche Lichtquellen, wird dann der Bau zur Bühne eines surrealen Schauspiels, das keine Zuschauer sucht. Und sie doch verdient. Denn nun siegt die Form über die Funktion...mehr... www.julianeeirich.com     Sehen Sie hier den Award-Sieger 2006: In seinem Projekt „Blue Sky“ hat Frank Herfort in Moskau eine wundersame Welt im Wartezustand inszeniert. Die Menschen auf diesen Bildern scheinen in einen tiefen Schlaf versunken. Herforts surrealen Inszenierungen entwickeln sich durch das Verhältnis der Menschen zum öffentlichen Raum. Dabei entstehen Bilder von Seelenzuständen. Die kühle Ästhetik alter Sowjetbauten, die Aura der Materialien Marmor und Holz im Kontrast zur schlichten Kleidung der Abgebildeten (die Herfort vor Ort um ihr Mitwirken bat) verleihen diesen Bildern eine intensive narrative Stimmung...mehr... www.frankherfort.de | | |
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